Landesprogramm
Wir weisen auf das Landesprogramm der ÖDP Bayern hin, das Sie unter www.oedp-bayern.de einsehen und anfordern können.
Mainfrankentheater
Intelligente Lösung für eine Ersatzspielstätte des Mainfrankentheaters
Die Diskussion über eine Ersatzspielstätte für das Mainfranken Theater hat bisher noch keinerlei klare Ergebnisse gezeigt. Wir möchten nun eine Alternative anbieten, die bisher noch nicht im Gespräch gewesen ist, die aber unseres Erachtens sehr interessante Perspektiven bietet und geeignete Lösungen aufzeigt.
Wie und wo nun sollte die Ersatzspielstätte gebaut werden?
Wir schlagen vor, ihren Standort teils auf dem Vorplatz des Theaters, auf der Fläche der Theaterstraße und des Kardinal Faulhaber Platzes zu verwirklichen. Sie muss mindestens 4 Meter über dem Boden stehen, damit die Fahrzeuge darunter durchfahren können (Brückenhöhe). Die Maße mit der Länge von 42 Metern und der Breite von 38 Metern entsprechen dem Umfang des derzeitigen Zuschauerraumes und der Bühne im Theater. Dies ist jedoch nur eine Größenmöglichkeit.
Welchen Vorteil hat dieser Standort?
Die Halle bekommt einen Zugang zum unteren Foyer, was bedeutet, dass die Garderoben und Toiletten benützt werden können, ein Bereich, der sich von den übrigen Renovierungsarbeiten im Zuschauerraum und an der Bühne abgrenzen lässt.
Die alte Bestuhlung, die nach unserer Information auch erneuert werden soll, kann für die Dauer der Nutzung der Ersatzhalle in dieser installiert werden. Auch so manche Bühnentechnik fände noch Verwendung.
Das Ensemble des Theaters könnte seine gewohnten Räume benutzen und auch der Kulissentransport dürfte wenig Schwierigkeiten bereiten.
Versorgungsleitungen, wie Heizung und Strom könnten dorthin umgepolt werden.
Sicherlich alles viel leichter, als in die Frankenhalle umzuziehen. Auch könnten dadurch enorme Kosten eingespart werden.
Wie muss die Halle konstruiert sein?
Angedacht ist hier die Verwendung von Stahlträgern oder von Trägern aus Stahlbeton. Dieses Material könnte, wenn die Halle nicht mehr benötigt wird, für andere Zwecke verwendet werden.
Ein wichtiges Kriterium ist der Lärmschutz in der Halle. Dieser ist wahrscheinlich nur mit Hilfe von guten Spezialisten zu lösen, aber doch vielleicht auch förderungsfähig.
Für welchen Zweck können die Materialien der Halle Verwendung finden?
Schon bei der Konstruktion der Halle muss klar sein, was anschließend mit den Materialien geschieht. Unser Vorschlag geht dahin, dass die Träger nach dem Abbau für den Neubau der Siligmüllerbrücke verwendet werden. Die Breite der Brücke mit 40 Metern entspricht der Länge der Theaterhalle. Dies würde wohl auch zeitlich gut passen, weil ja die Brücke vor Beginn der Landesgartenschau 2018 fertiggestellt sein sollte, um dann die benachbarte Brücke an der Rottendorfer Straße zu entlasten.
Auch als Material für eine zweite Spielstätte, wo auch immer, könnten wir uns eine Verwendung der Träger vorstellen. Ebenfalls auch die Lärmschutzteile, die man anschließend in der Frankenhalle sinnvoll verbauen könnte.
Je intelligenter das Bauamt die Halle plant, desto mehr können die Materialien für andere Bauvorhaben Verwendung finden.
Welches Aussehen sollte die Halle haben?
Da das Bauvorhaben ja in unmittelbarer Nachbarschaft des Weltkulturerbes liegt, sollte es, wenn es auch nur für 2 Jahre ist, ein gefälliges Aussehen haben. Ein schlichter weißer Kubus mit ein wenig Bemalung, auch im Hinblick auf Theaterveranstaltungen, oder eine dezente Reklame eines Sponsoren auf ihm, könnten während zweier Jahre das dortige Bild prägen.
Zum Kostenfaktor:
Der Bau dieser Halle, als einfache Stahlträgerkonstruktion, wird mit Sicherheit weit weniger kosten als der Umbau der Frankenhalle, besonders auch, weil die Materialien anderweitig verwendet werden können. Auch wird der Unterhalt dieser immer ein Zuschussbetrieb bleiben, was, wenn es vom Theater genutzt werden sollte, bei der derzeitigen Finanzsituation der Stadt zu großen Problemen führen wird. Die Frankenhalle muss einmal in ein Gesamtkonzept für eine dort entstehende Kulturmeile einbezogen werden, was unseres Erachtens realistisch noch nicht vorhanden ist.
Wenn das Ersatztheater wieder abgerissen worden ist, so wäre der Kardinal-Faulhaber-Platz für Investoren verfügbar.
Wir meinen, dass die von uns vorgeschlagene Lösung den größten Teil der Probleme abdeckt und darüber hinaus auch noch andere Vorhaben auf den Weg bringen könnte.
Hier können Sie sich ein Bild davon machen
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