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Besteigung des Katzenbergtunnels

Dagmar Dewald und Heinz Braun beim Event an der A3-Baustelle

Die ZfW (Wählervereinigung Zukunft für Würzburg) hatte eingeladen zur "Besteigung des Katzenbergs", ÖDP-Kreisvorsitzende Dagmar Dewald und ÖDP-Stadtrat Heinz Braun waren unter den Gästen.

Michael Kraus von der ZfW forderte unter dem Beifall der Bürger auf der kahlgeschlagenen Fläche einen Schutzwald zur Lärmminderung und Verbesserung der Luft. Dewald rief die anwesenden Bürger auf, sich mit Leserbriefen und Briefen an die Stadt Gehör zu verschaffen.

Die steilen Böschungen und das hoch aufragende Trogbauwerk konterkarieren das von der Autobahndirektion in Aussicht gestellte "Zusammenwachsen der Stadtteile". Es zeigt sich vielmehr, was die Tunnelinitiative schon immer gesagt hat: Die Stadtteile sind durch dieses massive Bauwerk auf ein halbes Jahrhundert getrennt, und Entwicklungsfläche ist verschleudert.

Unterhalb des Trogportals und oberhalb der Heuchelhofstraße verläuft der neue Fahrradweg gemäß Planfeststellungsbeschluss - unnötig steil angeböscht und plötzlich wieder abfallend, "ein Schildbürgerstreich und hochgefährlich obendrein", wie Dewald feststellt. Braun wird sich über den Radverkehrsbeirat und den Stadtrat für Verbesserungen einsetzen.

Steiler Abhang am Katzenbergtunnel mit Blick auf die kahlgeschlagene Landschaft.

Mühsame Besteigung ...

... näher am Ziel, ...

... dem Trogportal.

Blick von der steilen Böschung des Fahrradwegs in die Tiefe zur Heuchelhofstraße.

Die Bürger fordern einen Schutzwald als Lärmschutz und für bessere Luft. Fotos: ÖDP


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