30 Jahre nach Tschernobyl: Atomare Gefahren verringern! (Kopie 1)

Klima-Allianz Würzburg zeigt den Film „Die Wolke“ und hält Mahnwache am 24. April

Auch fünf Jahre nach der auch atomaren Katastrophe von Fukushima und dreißig Jahre nach dem Super-Gau im Atomkraftwerk Tschernobyl sieht die Klima-Allianz Würzburg, deren Mitglied die ÖDP Würzburg ist, große Gefahren, die wie weltweit von Atomkraftwerken (AKW) ausgehen. So gebe es bislang keine gesicherten Abschalttermine für die störanfälligen und Terror gefährderten AKW von Doel und Tihange in Belgien oder AKW Fessenheim in Frankreich. "Auch in Bayern und Baden-Württemberg laufen Atomkraftwerke noch bis mindestens 2022", warnt die Klima-Allianz. Doch auch von abgeschalteten und im Rückbau befindlichen AKW gingen weiter lange Zeit Gefahren aus.

Die Klima-Allianz Würzburg fordert deshalb alle politischen Parteien und Gruppierungen in der Region auf, konsequent an der Lösung dieses Problems zu arbeiten. Atomare Gefahren seien durch schnellere Abschaltungen zu verringern. Die Windkraft dürfe nicht länger durch überbordende Abstandsregelungen behindert werden. Vielmehr müsse die Energiewende durch konsequente Förderung des Ausbaus Erneuerbarer Energien weiter beschleunigt werden.

Aktionstag der Klima-Allianz am 24. April. Die Klima-Allianz Würzburg hält einen Aktionstag zur Auseinandersetzung mit der Atomkatastrophe von Tschernobyl ab. Die Gruppen der Klima-Allianz veranstalten gemeinsam eine Mahnwache am Sonntag, 24. April, ab 14 Uhr in der Hofstraße. Anschließend wird um 18:30 Uhr in Kooperation mit dem Kino Central der Film „Die Wolke“ gezeigt – eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Gudrun Pausewang, der den Super-Gau in einem AKW in der Nähe von Schweinfurt zum Thema hat. „Zum Glück ist das Atomkraftwerk in Grafenrheinfeld mittlerweile abgeschaltet.“ Doch auch Rückbau und Zwischenlagerung von Atombrennstäben berge weiter hohe Risiken, so die Klima-Allianz.

Die Klima-Allianz Würzburg hat sich 2007 begründet und seither viele Aktionen, Demonstrationen, Veranstaltungen sowie einen Energiewendekongress initiiert. Unterstützt wir die Klima-Allianz von vielen umwelt- und klimaschutzbewegten Organisationen und Gruppen, von Gewerkschaften, politischen Parteien (attac Regionalgruppe Würzburg - Bündnis 90/Die Grünen Würzburg-Stadt - Bund Naturschutz Bayern e.V. Kreisgruppe Würzburg - Die LINKE Würzburg - DGB Kreisverband Würzburg - Eltern gegen Atomkraft e.V. - Freie Wähler Unterfranken - Förderkreis Umweltschutz Unterfranken (FUU) e.V. - Katholische Arbeitnehmerbewegung Würzburg - ÖDP Kreisverband Würzburg - Oekopax e.V. - Rimparer Liste IGU - SPD Stadtverband Würzburg - VCD Kreisverband Mainfranken Rhön e.V. - Würzburger Montagsspaziergang - Zukunft für Würzburg e.V.) und engagierten Einzelpersonen. Unter anderem hat die Klima-Allianz in den Jahren 2011 und 2012 mit Benefizkonzerten in Würzburg Organisationen und Einrichtungen unterstützt, die sich um Opfer der atomaren Katastrophen in Weißrussland und Japan kümmern. Das nächste Treffen der Klima-Allianz Würzburg ist am Mittwoch, 11. Mai, um 20 Uhr in der Weinstube Popp, Textorstraße 12.


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