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Grün statt Beton am Kardinal-Faulhaber-Platz

Bündnis aus Parteien und Umweltgruppen demonstrieren beim Aktionstag gegen die geplante Bebauung

„Begrünt, belebt und bespielt“ - unter diesem Motto hat die ÖDP gemeinsam mit Umweltgruppen und anderen Parteien am vergangenen Samstag einen Aktionstag am Kardinal-Faulhaber-Platz gestaltet. Das Bündnis will statt der jetzigen Autoparkplätze nicht die geplante Bebauung, sondern einen grünen Platz mit Bäumen, Sträuchern, Ruhebänken und Kinderspielgeräten. Nur so kann der Luftverschmutzung und Überhitzung in der Innenstadt sowie der räumlichen Verdichtung durch die geplante Theatererweiterung entgegengewirkt werden.

Die ÖDP war mit einem Stand und einem Redebeitrag vertreten. Attac hat die Eröffnungsreden dankenswerter Weise in einem Youtube-Video zur Verfügung gestellt:
https://www.youtube.com/watch?v=VTJUHd56IpE
Dort ist eine breite Argumentation für die Begrünung des Platzes entfaltet. ÖDP-Kreisvorsitzende Dagmar Dewald spricht ab Minute 25:26.

ÖDP-Kreisvorsitzende Dewald prangerte an, dass es der Stadt und den Politikern, die jetzt eine Bebauung wollen, nicht an Wissen fehlt, dass wir grüne Plätze in der Innenstadt dringend brauchen. Feinstaubgutachten, Klimafunktionskarte, Luftreinhalteplan und jetzt Klimabeirat ergeben zusammen: Wir müssen vor allem in der Innenstadt etwas gegen die Erwärmung und die Konzentration von Luftschadstoffen unternehmen. Die jüngsten Baumaßnahmen gehen in die falsche Richtung. Die Fußgängerzone Spiegel-Eichhornstraße beispielsweise bestehe vor allem aus Beton und Steinen.
Eine Bebauung ist kurzsichtig. Die Geschäfte und deren Klimaanlagen erhöhen Wärme und  Luftschadstoffe. Der Stadt drohten damit Strafzahlungen an die EU, weil sie ihre Bürger nicht vor Gesundheitsgefahren schützt. Und das müssen dann die Bürger bezahlen, die die Bebauung gar nicht haben wollen.
Dewald meint, die Stadt, der Oberbürgermeister Schuchardt, der Umweltreferent Kleiner, die Fraktionen um CSU und SPD müssten rechtzeitig begreifen, "dass man Geld nicht einatmen kann".
Sie plädiert nicht für Geschäftsketten, sondern für gute Luft, Bäume, also für Aufenthaltsqualität für Bürger und Touristen.

 

 

Am Stand der ÖDP, den federführend Wolf von Bodisco gestaltet hat. Von li nach re: Wolf von Bodisco, Stadträtin Christiane Kerner, Kreisvorsitzende Dagmar Dewald, Stadtrat Heinz Braun, Georg Pickel.

Unter den Bündnispartnern die Redner (ab 2. von li): Holger Grünwedel, Patrick Friedl, Jörg Töppner, Christa Grötsch, Wolfgang Baumann und Dagmar Dewald.


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