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Von Bodisco und Binder sind die Direktkandidaten

Landtags- und Bezirkstagswahl am 24. Oktober

Wolf von Bodisco.

Der ÖDP Kreisverband Würzburg Stadt hat auf seiner Mitgliederversammlung die Direktkandidaten zur Landtags- und Bezirkstagswahl gewählt.
Kandidat für den Landtag wurde der seit Jahren aktive Wolf von Bodisco. Der Landschaftsgärtnermeister in Rente betonte bei seiner Wahl, dass ihm vor allem die Umweltthemen am Herzen liegen. Das aktuelle Volksbegehren der ÖDP zur Einschränkung des Flächenverbrauchs sei mehr als überfällig. „Täglich werden wertvolle Böden in einem Ausmaß versiegelt, so als könnten wir uns neuen Boden um die Ecke kaufen. Das ist für unsere Umwelt und damit für die Menschen ein Desaster, dessen Folgen wir noch in späteren Jahren tragen müssen“, so Bodisco.  Als sehr wichtige Forderung sieht er es, die Verseuchung der landwirtschaftlichen Böden durch die Agrochemie zu beenden, auch um das wertvollste Lebensmittel, das Wasser, für die kommenden Generationen sauber zu halten.

Für den Bezirkstag: Raimund Binder (53)

Zum Bezirkstags-Direktkandidaten wählte die Versammlung den 53-jährigen Heimleiter Raimund Binder, der auch Fraktionsvorsitzender im Würzburger Stadtrat ist. Für Binder sind die sozialen Aufgaben des Bezirks, die eng mit der kommunalen Arbeit zusammenhängen, ein wichtiger Grund für seine Kandidatur. Sei es im Bereich Regionalplanung oder der sozialen Einrichtungen, es ergeben sich viele Überschneidungen. Für Binder ist aber auch das Thema Verkehrsplanung von überörtlicher Bedeutung. „Die ÖDP schlägt vor, die regionalen Planungsverbände aufzulösen und ihre Kompetenzen in die Bezirke einzugliedern. Eine Direktzuweisung der hier anstehenden Aufgaben an den Bezirk sichert die demokratische Kontrolle“, so Binder.Im Bereich der Pflege sind einige Verbesserungen anzugehen. Auch wenn der Bezirk hierbei oft keine Finanzmittel hat, so kann er doch Ideengeber und Motor sein. Dies gilt insbesondere auch für die Hospizarbeit, die Bezirksweit sichergestellt werden muss, sowie die Förderung neuer Wohnformen auch im Alter.Weiter nannte der von Beruf tätige Heimleiter insbesondere die Lösung der Hausarzt/Facharztproblematik in Heimen, die vollständige Kostenübernahme der Transporte zu Ärzten, Therapeuten etc., die generelle Befreiung von den Zuzahlungen für Heimbewohner, eine deutliche Verbesserung der Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege, sowie immer noch die Entbürokratisierung der Dokumentation. Die ÖDP rechnet sich gute Chancen aus, in den Bezirkstag zu kommen, da es hier keine 5 Prozent Hürde gibt.

Raimund Binder.

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