Stadtbild & Denkmalschutz


Dafür setzen wir uns ein:

Kein riesiges Parkhochhaus am Ringpark!

Verhinderung eines achtstöckigen Parkhochhauses östlich des Bahnhofs, um Grombühl und die Innenstadt nicht durch „eine neue Mauer“ optisch zu trennen. Wir wollen die Anzahl der Geschosse verringern. 

Bismarckquartier gestalten und kein neues Posthochhaus

Achtsame Entwicklung am Bismarckquartier, d.h. Frischluftschneisen und Blickbeziehungen zum Würzburger Stein erhalten; kein zweites Hochhaus neben dem Posthochhaus auf der Westseite des Hauptbahnhofs.

Bedeutende Funde erhalten – für einen Stadtarchäologen

Wie vom Stadtheimatpfleger vorgeschlagen, wollen wir das Amt eines ehrenamtlichen Stadtarchäologen schaffen. Würzburg weist als vielleicht älteste nichtrömische Stadt in Deutschland bedeutende Funde im Untergrund auf. Leider werden diese Funde nur für die Akten dokumentiert und dann mit den Baggern vernichtet. Ein Stadtarchäologe schätzt vor einer Baugenehmigung den Untergrund ein und begleitet Abrissarbeiten, so dass nichts durch Unachtsamkeit verloren geht. Für bedeutende Funde macht er Vorschläge zur Rettung. Die neue Fußgängerzone Eichhornstraße wäre z.B. spannender, hätte man dort zumindest einige der vielen
Funde erfahrbar gemacht.  Allein in der letzten Amtszeit von OB Schuchard wurden z.B. die Reste eines Stadttores in der Eichhornstraße, die wohl ältesten Mauern und Gewölbekeller der Stadt in der Blasiusgasse vernichtet sowie die Grundmauern, Fundamente und teilweise Gewölbekeller von Klöstern wie unter der neuen steinwüstenartig zugepflasterten Platz vor der Polizeiwache. Überall dort hätte man die geschichtlich bedeutsamen Überreste sichtbar machen können. 

Bessere Ausstattung des Stadtheimatpflegers

Der Stadtheimatpfleger macht eine sehr gute Arbeit. Aber Würzburg hat so Vieles an Geschichte, Kultur, Architektur und Traditionen, was es zu erhalten und zu pflegen gilt. Daher wollen wir eine bessere Ausstattung des Stadtheimatpflegers erreichen. So könnten künftig z.B. schneller und vollständiger seine Stellungnahmen im Internet erscheinen oder studentische Hilfskräfte könnten ihn unterstützen.

Stadtheimatpflege auch in den Stadtteilen

Außerdem schlagen wir die Bestellung eines stellvertretenden Stadtheimatpflegers, wie in anderen Kommunen, vor. Diese haben unterschiedliche Aufgabengebiete, wie z.B. im Landkreis Würzburg. 
Zu prüfen sind dabei ehrenamtliche Stadtteilheimatpfleger für die ehemals selbstständigen Gemeinden mit eigener Geschichte und Tradition wie Versbach, Lengfeld, Ober- und Unterdürrbach, Heidingsfeld oder Rottenbauer. Die Stadtteilheimatpfleger sollen formell Stellvertreter des Stadtheimatpflegers sein.

Stadt entwickeln unter Einbeziehung der wenigen erhaltenen alten Gebäude  

Leider waren wir die einzige Fraktion, die sich im Stadtrat konsequent für den Erhalt von historischen Altbauten eingesetzt hat. Wir wollen, dass sich die Stadt weiterentwickelt, aber mit Qualität. Nicht um jeden Preis muss immer Neues geschaffen werden. Dies ist auch ein Prinzip der Nachhaltigkeit. Außerdem ist die Integration alter Bauten attraktiv. Wir sehen mit Sorge, wie beispielsweise alte Universitätsgebäude abgerissen werden, wie 2019 in der Klinkstraße am Juliusspital. Oder etwa in der Pleich, wo 2018/19 eines der ältesten Gerberhäuser Deutschlands für einen Neubau verschwand. 

Ende der Plaktierungsflut vor Wahlen 

Unser Antrag nach der letzten Kommunalwahl 2014 auf Einsetzung einer Arbeitsgruppe wurde von den anderen Fraktionen abgelehnt. Wir hatten an feste Standorte für Wahlwerbung gedacht, wie es in anderen Städten schon üblich ist. 

Mehr Unterflur-Altglasbehälter

Große oberirdische Müllcontainer stören oft das Stadtbild oder die Sicht auf den Fußgängerverkehr. Außerdem belasten sie Anwohner mit Lärm und Gerüchen. Unterflur-Container machen Platz im Straßenraum und sind genauso leicht zu benutzen und zu leeren wie die oberirdische Variante.

Schilderwald reduzieren

Es können an einigen Stellen in Würzburg Verkehrsschilder und Werbeschilder sowie ggf. auch einige Liftfasssäulen abgebaut werden. Bei der gerade laufenden Neukonzeption der Werbeanlagen sind die Belange des Stadtbildes und der Sicherheit des Verkehrs entscheidend zu berücksichtigen.

Bürgerinitiativen unterstützen

Die ÖDP unterstützt verschiedene Initiativen, in denen wir aktiv sind. So z.B. die „ringpark-in-gefahr“. Deren Einsatz für die Pleichach bzw. deren „an die Oberfläche holen“ ist ein Beitrag zu einer lebenswerten Stadt. Dies betrifft auch die Vorschläge für die Innenstadt, wie: 
- mehr öffentliche Aufenthaltsmöglichkeiten ohne Konsumzwang
- achtsamer Umgang mit dem Stadtbild hinsichtlich Werbanlagen
- mehr Brunnen in der Stadt
- Müllentsorgung Stadtbildverträglich

Die Überlegungen zur Bebauung am Postareal - unter Einschluss Frankenhalle-Eon-Gelände – teilen wir. Deshalb lehnen wir u.a. ein weiteres Hochhaus neben der Post ab.


Unsere Arbeit der letzten Jahre:

...Stadtheimatpfleger wieder gewählt

...für den Erhalt folgender Denkmäler gekämpft (aber an der Stadtratsmehrheit gescheitert): Torwächterhaus Zellertor (alte Umweltstation), 20er Jahre Genossenschaftshäuser Sanderau; 50er Jahre Tankstelle am Hubland; Einsatz für die Waschschiffe; Wiederaufbau historische Fassaden in der Blasiusgasse und viele andere

...Baumpflanzung Boule-Platz Zellerau.

...Fassadenrenovierung Trinitatis Rottenbauer.

...für die Friedrich-König-Anlage Zellerau eingesetzt, auch wenn dort noch viel in den nächsten Jahren zu tun ist.

...Parkverbot vor dem Deportationsdenkmal Frauenland.

...Umfeldmaßnahmen für das Bürgerhaus Versbach beantragt.

...speziell in Heidingsfeld: Gestaltungssatzung Dachformen, Sitzbänke Mainufer, Rampe Stadtmauer, Blitzableiter St. Lautrentius, Rathausplatz, Stadtmauerdurchgang, dreibogige Eisenbahnbrücke erfolgreich geschützt

...erhalt von kleinen grünen Freiflächen in eng bebauten Stadtteilen wie der Sanderau erwirkt, hier z.B. Friedrich-Spee-Str. 52.

...erhalt der Frankenhalle mit neuer Nutzung.

...Bürgerentscheid zum Erhalt der Mozartschule aktiv unterstützt; geplant war eine massive Neubebauung gegenüber der Residenz.

...Bürgerentscheid zum grünen Kardinal-Faulhaber-Platz mitinitiiert und aktiv unterstützt. Zunächst war eine massive Bebauung geplant, schließlich noch eine Tiefgarage. Nun kommt ein echter Park mit tiefwurzelnden Großbäumen!

...einsatz für den Erhalt von Großbäumen im gesamten Stadtgebiet.

...Antrag für Baumpflege-Patenschaften für Anwohner

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