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Pegida Stellungnahme

Die Kraft aus Positivem, nicht aus Ablehnung beziehen

Im Zuge der Pegida-Demonstrationen hat der ÖDP-Kreisverband Würzburg, darunter Stadtrat Raimund Binder und ich als Kreisvorsitzende, an Kundgebungen mit dem Bündnis Zivilcourage und den Montagsspaziergängern teilgenommen, so auch vergangenen Montag.

Die Würzburger ÖDP hat ihre Mitglieder und Interessenten in einer Rundmail zur Teilnahme am FotoFlashmob für Frieden und Freundlichkeit vor dem Würzburger Dom aufgerufen, was wir der Presse mitgeteilt hatten.

Wir achten das Demonstrationsrecht jedes Bürgers, so auch derer, die unter dem Namen "Pegida" demonstrieren. Wie vom Bündnis Zivilcourage erst bei der Veranstaltung am Mittwoch nachgewiesen, sind die treibenden Kräfte dieses Bündnisses jedoch Nazis. Solches Gedankengut darf nie mehr aufkommen, wir grenzen uns entschieden davon ab. Stadtrat Raimund Binder: "Damit diese Bewegung nicht die Enttäuschten aus der gesellschaftlichen Mitte mitreißt und radikalisiert, müssen Gespräche stattfinden. Die Argumente müssen diskutiert und bearbeitet werden."

Kreisvorsitzende Dagmar Dewald begründet: "Die Zivilgesellschaft muss ihre Kraft aus Positivem, nicht aus Ablehnung beziehen. Hass und Gewalt sind keine Optionen, um eine gerechte Gesellschaft zu erwirken. Im christlichen Abendland gilt die biblisch begründete Maxime, den Fremden aufzunehmen. Wenn wir unsere Kraft darauf richten, Migranten in die Gesellschaft zu integrieren, werden wir das als eine Bereicherung der Gesellschaft erleben."

Die Stadträte Raimund Binder und Heinz Braun sowie Vorstandsmitglied Wolf von Bodisco und ich sind in diesem Sinn vielfach tätig, im Friedenspreiskomitee, in der Gesellschaft für jüdisch-christliche Zusammenarbeit sowie im Bündnis Zivilcourage; konkret unterstützen wir die Arbeit mit den Flüchtlingen in der GU.